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Bezirk Gmunden am 19.07.2025 – Fünf junge Männer aus Wien mussten am Höllengebirge nach einem Notruf von der Bergrettung und der Alpinpolizei gesichert ins Tal begleitet werden.
Die Gruppe startete ihre Wanderung am Vormittag beim Vorderen Langbathsee mit dem Ziel, das Hochleckenhaus und anschließend den Brunnkogel zu erreichen. Im Verlauf der Tour mussten die jungen Männer feststellen, dass sie ihre geplante Route nicht mehr rechtzeitig schaffen würden. Sie wählten daraufhin als Alternative den über eine App angezeigten Hirschlukensteig, der jedoch unmarkiert ist und leichte Kletterpassagen aufweist.
Bereits zu Beginn des neuen Steigs stießen die Wanderer auf Schwierigkeiten, die im weiteren Verlauf zunahmen. Gegen 21:45 Uhr, nach etwa elf Stunden unterwegs, setzten sie erschöpft und zum Teil unterkühlt einen Notruf ab. Zudem hatten sie keine Leuchtmittel dabei, was die Situation weiter verschärfte.
Ein Team des Bergrettungsdienstes Ebensee sowie ein Beamter der Alpinpolizei Gmunden stiegen daraufhin zu den unverletzten, aber erschöpften Männern auf. Nach medizinischer Erstversorgung wurden die Wanderer jeweils mit Seilen gesichert und gemeinsam ins Tal geführt. Der Abstieg endete gegen 2:45 Uhr am Ausgangspunkt beim Vorderen Langbathsee.
Fünf junge Männer im Alter von 19 Jahren bis 21 Jahren starteten am 19. Juli 2025 gegen 10:30 Uhr ihre Wanderung mit dem Ziel Höllengebirgsüberschreitung. Sie parkten ihr Fahrzeug beim Vorderen Langbathsee und starteten ihren Marsch Richtung Hochleckenhaus und weiter Richtung Brunnkogel. Als sie bereits mehrere Stunden unterwegs waren, stellten sie fest, dass sie den ursprünglich geplanten Weg nicht mehr schaffen würden und suchten daher nach Alternativen. Über eine App wurde ihnen der Hirschlukensteig Richtung Langbathsee angezeigt. Dieser Steig ist unmarkiert und es sind auch leichte Kletterstellen zu überwinden. Bereits zu Beginn dieses Steiges hatten sie Probleme, die später größer wurden. Gegen 21:45 Uhr setzten die jungen Männer einen Notruf ab. Zu diesem Zeitpunkt waren sie zwar unverletzt, aber erschöpft, hatten zum Teil Kreislaufprobleme und waren leicht unterkühlt. Sie hatten auch keine entsprechenden Leuchtmittel bei sich. Ein Trupp des Bergrettungsdienstes Ebensee und ein Beamter der Alpinpolizei Gmunden stiegen daraufhin zu den Männern auf und versorgten sie. Anschließend wurden die fünf Wiener jeweils mit einem Seil gesichert, und es erfolgte der gemeinsame Abstieg ins Tal. Gegen 2:45 Uhr waren sie wieder bei ihrem Fahrzeug und Ausgangspunkt ihrer Bergtour.