TEAM FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR
Haag am Hausruck am 13.02.2026 – in der Nacht am Freitag kam es in Aubach zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Stalltrakt bereits in Vollbrand. Die Hausbesitzer hatten zu diesem Zeitpunkt schon mit der Evakuierung der Tiere begonnen und erste Tiere ins Freie gebracht. Die Feuerwehr leitete sofort eine Lageerkundung ein und begann mit der Rettung weiterer Tiere sowie der Brandbekämpfung.
Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung und der exponierten Lage wurde Alarmstufe 3 ausgelöst. Zwei Zubringleitungen mit je etwa zwei Kilometern Länge mussten verlegt werden, um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu stellen. Starker Wind und große Mengen gelagerten, trockenen Heus im Stallbereich erschwerten die Löscharbeiten und begünstigten die Brandausbreitung. Ein hinterer, angebauter Teil des Stallgebäudes konnte jedoch gehalten werden.
Der Großteil der Tiere wurde durch das schnelle Eingreifen der Hausbesitzer und der Einsatzkräfte gerettet.
Nach behördlicher Freigabe sind umfangreiche Abräum- und Nachlöscharbeiten vorgesehen. Das gelagerte Heu soll dabei mithilfe eines Baggers aus dem Gebäude entfernt und am Boden abgelöscht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen derzeit noch.
Vierkanthof stand in Vollbrand - Nachtrag
Bezirk Grieskirchen - Die Brandstelle wurde am 13. Februar 2026 von der Brandgruppe des Landeskriminalamtes gemeinsam mit einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle für OÖ begutachtet. Aufgrund des Zerstörungsrades des Gebäudes sowie der großen Menge des gelagerten Heues gestaltete sich die Brandursachenermittlung als besonders langwierig. Es konnte festgestellt werden, dass im Kälberstall Wärmelampen über drei Kälberboxen montiert waren. In der mittleren Kälberbox wurde vermutlich durch ein Kalb die Wärmelampe zu Boden gestoßen. Dadurch entzündete sich das dort liegende Stroh bzw. der Kunststoffboden. Durch eine Heuluke im Deckenbereich konnte sich der Brand schnell auf den darüberliegenden Heuboden ausbreiten. Durch den Brand wurde einer der beiden Rinderställe zur Gänze zerstört. Der zweite konnte durch das rasche Einschreiten der Feuerwehren gerettet werden. Der Brandschaden dürfte im sechsstelligen Euro-Bereich liegen. Beim Brand wurden keine Personen verletzt, jedoch verendeten 14 Kälber und zwei Ziegen.
Pressemitteilung der LPD Oberösterreich vom 13.02.2026, 18:31 Uhr
Vierkanthof stand in Vollbrand
Bezirk Grieskirchen. Zu einem Vollbrand eines Vierkanthofes kam es am 13. Februar 2026 gegen 0:55 Uhr im Bezirk Grieskirchen. Bei einer Erstbefragung gab die 42-jährige Hofbesitzerin an, dass sie aufgrund der eigenartigen Geräusche zunächst dachte, dass es hageln würde. Als sie jedoch aus dem Fenster blickte, sah sie bereits wie der obere Stock der Stallung Feuer gefangen hatte. Daraufhin wählte die Frau sofort den Feuerwehr-Notruf. Insgesamt waren 13 umliegende Feuerwehren mit etwa 185 Einsatzkräften im Löscheinsatz. Laut Angaben der 42-Jährigen befanden sich zum Brandzeitpunkt nur einige der rund 168 Rinder und Jungrinder im Stall, wodurch derzeit davon auszugehen ist, dass vermutlich rund 20 Jungrinder im Feuer verendeten. Ein Feuerwehrmann wurde aufgrund eines Kreislaufzusammenbruches zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache und Schadenshöhe sind noch unbekannt.
Presseaussendung LPD OÖ vom 13.02.2026, 10:01 Uhr