Mehrere Festnahmen nach Drogenplantagen-Fund im Bezirk Braunau

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Mehrere Festnahmen nach Drogenplantagen-Fund im Bezirk Braunau

(Symbolfoto) - fotostore.at

Bezirk Braunau am 03.09.2026 – Nach einem Hinweis der Grenzpolizeiinspektion Simbach wurde im Bezirk Braunau eine professionell betriebene Cannabisplantage entdeckt und mehrere Personen festgenommen.

Im März 2026 erhielt der Koordinierte Kriminaldienst Braunau von der Grenzpolizeiinspektion Simbach einen Hinweis auf eine mutmaßliche Cannabisplantage. Anfang April 2026 erfolgte eine von der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angeordnete Hausdurchsuchung am ermittelten Standort. In dem Wohnobjekt wurden der 44-jährige Beschuldigte, seine 37-jährige Lebensgefährtin und zwei minderjährige Kinder angetroffen.

Die Ermittler stellten im Keller des Hauses eine professionell betriebene Cannabisplantage sicher. Es wurden rund 1,6 Kilogramm Marihuana, synthetische Suchtmittel sowie diverse Hieb- und Stichwaffen gefunden. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Paar in den letzten Monaten mindestens 25 Kilogramm Marihuana produziert und davon rund 18 Kilogramm sowie etwa 500 Gramm Amphetamin und kleinere Mengen Methamphetamin und Kokain in Umlauf gebracht haben soll.

Neben den Aufzuchträumen für etwa 200 Cannabispflanzen entdeckten die Einsatzkräfte einen eigens eingerichteten Raum für die Produktion privater, pornografischer Aufnahmen. Dort wurden eine selbst gebaute Videoaufzeichnungsanlage und zahlreiche Datenträger sichergestellt.

Wegen massiv kindeswohlgefährdender Zustände wurde die Kinder- und Jugendhilfe der Bezirkshauptmannschaft Braunau eingeschaltet. Noch während der Hausdurchsuchung mussten die beiden minderjährigen Kinder aus dem Haushalt genommen werden. Zusätzlich waren desolate Wohn- und Installationsarbeiten Anlass für das Einschreiten der Freiwilligen Feuerwehr und der lokalen Baubehörde.

Die Ermittlungen führten auch zu Nachbarn: Bei einem 39-jährigen und einer 33-jährigen Verdächtigen wurde Suchtgiftankauf im Kilogrammbereich nachgewiesen. Auch hier wurden kindeswohlgefährdende Zustände festgestellt und weitere Kinder von den Behörden abgenommen.

Im Zuge der intensiven Ermittlungen konnte die gesamte Suchtgiftstruktur weiter aufgeklärt werden. Die Lieferkette für synthetische Suchtmittel wurde zurückverfolgt; ein 29-Jähriger, eine 36-Jährige, ein 31-Jähriger und ein 32-Jähriger, alle aus dem Bezirk Braunau, stehen im Verdacht, mindestens sechs Kilogramm Amphetamin sowie Kokain und Methamphetamin für den Weiterverkauf geliefert zu haben. Im Mai und Juni 2026 wurden diese Verdächtigen festgenommen.

Bislang konnten sechs Personen inhaftiert, rund 40 Abnehmer in Österreich und Niederbayern ausgeforscht und vier mutmaßliche Opfer von Sexualdelikten identifiziert werden. Neben Drogen (1,6 Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Amphetamin, größere Mengen Ecstasy-Tabletten) wurden auch Bargeld und digitale Beweismittel sichergestellt. Alle festgenommenen Personen zeigten sich zu den Drogendelikten umfassend geständig. Fünf der sechs Festgenommenen wurden in eine Justizanstalt eingeliefert.

Mehrere Festnahmen nach Hinweis auf Drogenplantage Bezirk Braunau Im März 2026 erhielt der Koordinierte Kriminaldienst Braunau von der Grenzpolizeiinspektion Simbach einen Hinweis auf eine mutmaßliche Cannabisplantage im Bezirk Braunau. Anfang April 2026 erfolgte die von der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis erwirkte Durchsuchung am ermittelten Standort. Im Wohnobjekt wurden der 44-jährige Beschuldigte, seine 37-jährige Lebensgefährtin und zwei minderjährige Kinder angetroffen. Die professionell betriebene Cannabisplantage, rund 1,6 Kilogramm Marihuana, synthetische Suchtmittel und diverse Hieb- und Stichwaffen konnten im Keller des Hauses sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Paar in den letzten Monaten zumindest 25 Kilogramm Marihuana produziert haben soll. Davon sollen zumindest 18 Kilogramm sowie rund 500 Gramm Amphetamin und geringe Mengen Methamphetamin und Kokain an eine Vielzahl von Subdealern und Abnehmern in Verkehr gesetzt worden sein. Neben Räumlichkeiten für die Aufzucht von zumindest 200 Cannabispflanzen konnten zudem in einem eigens für die Produktion privater, pornografischer Aufnahmen eingerichteten Raum, eine selbst gebaute Videoaufzeichnungsanlage und zahlreiche Datenträger sichergestellt werden. Aufgrund der vor Ort festgestellten, massiv kindeswohlgefährdenden Zustände wurde unverzüglich die Kinder- und Jugendhilfe der Bezirkshauptmannschaft Braunau beigezogen. Noch während der Hausdurchsuchung mussten die beiden minderjährigen Kinder wegen Gefahr im Verzug abgenommen werden. Darüber hinaus erforderten die desolaten Wohn- und Installationsarbeiten ein Einschreiten der Freiwilligen Feuerwehr und des Bürgermeisterns als Baubehörde. Die weiteren Ermittlungen führten in das unmittelbare Nachbarschaftsumfeld; auch dort konnte bei zwei Verdächtigen, ein 39-Jähriger und eine 33-Jährige der Suchtgiftankauf im Kilogrammbereich nachgewiesen werden. Gleichzeitig wurden neuerlich derart kindeswohlgefährdende Zustände festgestellt, dass weitere Kinder durch die zuständige Behörde abgenommen werden mussten. Bei den intensiven Ermittlungen wurde die gesamte Suchtgiftstruktur weiter aufgearbeitet. So gelang es, die Lieferkette für synthetische Suchtmittel zurückzuverfolgen. Ein 29-Jähriger, eine 36-Jährige, ein 31-Jähriger und ein 32-Jähriger, alle aus dem Bezirk Braunau, stehen im Verdacht, zumindest sechs Kilogramm Amphetamin sowie Kokain und Methamphetamin in das Wohnhaus für den Weiterverkauf geliefert zu haben. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis wurden die Verdächtigen im Mai 2026 und Juni 2026 in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Oberösterreich festgenommen. Bis dato konnten sechs Personen inhaftiert, rund 40 Abnehmer in Österreich und Niederbayern ausgeforscht und vier mutmaßliche Opfer von Sexualdelikten identifiziert werden. Weiters wurden 1,6 Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Amphetamin, größere Mengen Ecstasy-Tabletten sowie Drogengeld und digitale Beweismittel sichergestellt. Sämtliche festgenommene Personen zeigten sich zu den Drogendelikten umfassend geständig. Fünf der sechs festgenommenen Personen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt eingeliefert.
LPD Oberösterreich am 03.09.2026

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