Tanklastwagen von Feldweg abgekommen - Umweltverschmutzung verhindert

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Veröffentlicht am: 21.06.2022 22:13, zuletzt aktualisiert am: 22.06.2022 11:33

Tanklastwagen von Feldweg abgekommen - Umweltverschmutzung verhindert

© TEAM FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR & FW STEYR & FW ST. ULRICH

Bezirk Steyr-Land. In den Mittagsstunden des 20.06.2022 wurde der Technische Zug der Freiwilligen Feuerwehr Steyr, von Seiten der Freiwilligen Feuerwehr St. Ulrich, zu einer LKW Bergung in den Hummelweg alarmiert.

Ein 4 Achs-Tank LKW wollte rund 5000l Heizöl zu einer Lieferadresse in St. Ulrich zustellen. Der Fahrer folgte dabei blind seinem Navigationsgerät und fuhr bis es nicht mehr geht. Auf dem sehr schmalen Verbindungsweg, welcher durch ein Verkehrszeichen "Allgemeines Fahrverbot" beschildert ist, kam der LKW in gefährlicher Schräglage an einem Abhang zum Stehen.

Umgehend wurde mit dem Kranfahrzeug, dem schweren Rüstfahrzeug und dem Wechselladefahrzeug mit dem Abrollbehälter Kran ausgerückt.

Beim Bereitstellungsplatz an der Eisenbundesstraße 115 wurden wir von einem Lotsen erwartet. Teile der Mannschaft aus Steyr wurden zur Erkundung zur Einsatzstelle gebracht. Um die nötige Standfläche für das Kranfahrzeug zu schaffen, wurde ein lokaler Unternehmer mit einem Radbagger an die Einsatzstelle beordert. Um den großen Höhenunterschied für die talseitige Abstützung zu kompensieren, musste improvisiert werden. Von einem Aschacher Unternehmer, wurden 8 Stück sogenannte Betonlego Steine, mit dem zweiten Wechselladefahrzeug des Technischen Zug an die Einsatzstelle transportiert.

Nach dem Aufrüsten des Schwerkrans wurde mit der Bergung begonnen. Mittels Einbauseilwinde des schweren Rüstfahrzeuges wurde der LKW im doppelten Zug vorne angeschlagen. Zusätzlich wurden Felgenanschlagmittel angebracht um den LKW mit dem Kranfahrzeuges hinten anzuheben und mit den Heck wieder auf die Straße zu stellen. Ohne Beschädigung am Fahrzeug konnte der Fahrer seinen Lieferauftrag auf der richtigen Zufahrtsstraße erfüllen.

Herzlichen Dank den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr St. Ulrich und OBR Wolfgang Mayr für die Unterstützung bei dem schweißtreibenden Einsatz.

Textquelle: Feuerwehr Steyr




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