Zwei Pferde bei Großbrand verendet

Tagesaktuell
Veröffentlicht am: 22.01.2017 08:00, zuletzt aktualisiert am: 22.01.2017 17:34

TRAGWEIN. In Tragwein (Bezirk Freistadt) ist am frühen Morgen Feuer in einem Pferdestall ausgebrochen. Dabei sind die beiden im Stall eingestellten Pferde verendet. Für die Feuerwehren ein schwieriger Einsatz, nicht nur aufgrund der extremen Kälte.

Es war ein Kampf gegen die Zeit für die Feuerwehren. Gegen 4.00 Uhr brach in dem Pferdestall in Tragwein das Feuer aus, das sich ungemein schnell ausbreitete, schildert Feuerwehreinsatzleiter Daniel Schützenhofer: „Der Besitzer war vor Ort und sagte uns, dass zwei Pferde im Stall sind. Die zweite Information war gleich, die Hochspannungsleitung, die über den Stall reicht.“ Laut dem Feuerwehrmann wurde sofort Verstärkung angefordert, zehn Feuerwehren der näheren Umgebung rückten an.
Die Feuerwehrleute versuchten zunächst in den Stall zu den Pferden zu gelangen. Aber das war zu gefährlich für einen Atemschutztrupp. Zudem erschwerte die extreme Kälte die Löscharbeiten, bei minus 13 Grad froren immer wieder Löschwasserleitungen ein. 
Die beiden Pferde konnten letztlich nicht gerettet werden, so der Einsatzleiter. Der Brand war gegen 8.00 Uhr so gut wie gelöscht. Wodurch das Feuer ausgebrochen war, muss noch geklärt werden. Textquelle: ooe.orf.at

Mehrere Tiere kamen bei Scheunenbrand ums Leben
Am 22. Jänner 2017 bemerkte gegen 4:15 Uhr ein vorbeifahrender Autofahrer Flammen bei einem Stallgebäude neben einem Wohnhaus in Tragwein. Er weckte sofort die Bewohner und alarmierte die Feuerwehr. Der Brand war bereits so weit fortgeschritten, dass die Besitzerin ihre zwei Pferde nicht mehr aus dem Stall retten konnte. Beide Tiere, mehrere Hasen und vermutlich zwei Katzen kamen in den Flammen ums Leben. Die Freiwillige Feuerwehr war in kurzer Zeit vor Ort. Die Einsatzkräfte konnten die fast völlige Zerstörung des Stallgebäudes samt angebautem Unterstand für Fahrzeuge sowie die Fahrzeuge selbst, nicht mehr verhindern. Eine Temperatur von – 13 Grad während des Löschangriffes erschwerte die Wasserversorgung wesentlich. Das Feuer dürfte laut ersten Brandermittlungen durch einen technischen Defekt ausgelöst worden sein. Der Schaden kann noch nicht genau beziffert werden, beläuft sich vermutlich jedoch auf mehrere Hunderttausend Euro. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Textquelle: Presseaussendung vom 22.01.2017 LPD Oberösterreich

 


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